Rache als Konsequenz der Auflösung von Ordnung
Überall in Europa tragen Menschen ihre Wut auf die Straßen und in die Wahllokale. Es mag unzivilisiert wirken, aber es ist Ausdruck der Sehnsucht nach verlorener Zivilisation.
Die Welt · "RACHE" · 총 19건
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Überall in Europa tragen Menschen ihre Wut auf die Straßen und in die Wahllokale. Es mag unzivilisiert wirken, aber es ist Ausdruck der Sehnsucht nach verlorener Zivilisation.
„Es ist nicht unser Krieg“ hatte die Bundesregierung über den Iran-Konflikt gesagt. Eine Analyse der Bundeswehr spricht eine andere Sprache. Demnach seien bei 155 Schiffen rund um die Straße von Hormus deutsche Interessen betroffen. Die Gefahr vor Ort ist groß.
Nach John F. Kennedys „Ich bin ein Berliner“-Ansprache ist es die zweite Rede eines US-Präsidenten in Berlin, die noch heute jeder kennt: 1987 rief Ronald Reagan: „Mr. Gorbatchev, tear down this wall!“ Die neue Folge unserer Serie zu 80 Jahren WELT.
Journalistinnen der „Zeit“ sprachen stundenlang mit Christian Ulmen und dessen Anwalt Christian Schertz über Vorwürfe digitaler Gewalt. Daraus zitieren durften sie nicht, über die Treffen an sich berichteten sie dennoch. Schertz sieht einen „eisernen Grundsatz“ im Journalismus verletzt.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann will den Straftatbestand der Politikerbeleidigung abschaffen: „Die Menschen schütteln den Kopf.“ Auch wenn die Gesellschaft teils aggressiver in der Sprache sei, Politiker wüssten, „dass das keine Puppenstube ist“.
Deutschland ist mit seiner Kandidatur für einen Sitz im mächtigen Sicherheitsrat der Vereinten Nationen krachend gescheitert.
Deutschland ist mit seiner Kandidatur für einen Sitz im mächtigen Sicherheitsrat der Vereinten Nationen krachend gescheitert.
Für Deutschland war es bislang ein Selbstläufer: Alle acht Jahre zog die Bundesregierung seit der Wiedervereinigung als nichtständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat ein. Wie konnte es nun zu dieser deutlichen Niederlage kommen?
Das Scheitern Deutschlands bei der Wahl für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat gilt als herber außenpolitischer Rückschlag für die Bundesregierung. WELT-Reporter Michael Wüllenweber berichtet, welche Faktoren zu der Niederlage beigetragen haben könnten.
Im Fall Christian Ulmen berichtet die „Zeit“ über zwei ungewöhnliche Interviews. Sowohl der Schauspieler selbst als auch sein Anwalt Christian Schertz sprachen dem Bericht zufolge stundenlang mit Journalisten. Am Ende durfte jedoch nichts davon veröffentlicht werden.
WELT-Herausgeber Ulf Poschardt kritisiert die Anwendung von Paragraf 188 StGB und fordert mehr Gelassenheit im Umgang mit scharfer Kritik an Politikern in sozialen Medien. „Am Ende hast du eine tote Sprache. Das ist dann so ein Leben wie in einem LinkedIn-Algorithmus mit einer geklärten, korrekten Sprache.“
Acht der wichtigsten deutschen See- und Binnenhäfen haben sich zur Allianz „Deutsche Seehäfen“ zusammengeschlossen. Ihr Ziel: mehr Mitsprache – und Milliarden für Modernisierung, Energie und Sicherheit.
Vor der Vorstellung des rechtsmedizinischen Gutachtens im Fall Fabian steht das Rostocker Landgericht vor einer heiklen Entscheidung. Die Mutter des getöteten Achtjährigen fordert, dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird, wenn Details der Obduktion zur Sprache kommen.
Die Polizei in Nürnberg hat zwei Syrer festgenommen, nachdem eine junge Frau mutmaßlich in einer Wohnung nahe des Hauptbahnhofs vergewaltigt wurde. Ermittler gehen von gezielter Ansprache aus. WELT-Reporter Daniel Koop berichtet.
Die Polizei in Nürnberg hat zwei Syrer festgenommen, nachdem eine junge Frau mutmaßlich in einer Wohnung nahe des Hauptbahnhofs vergewaltigt wurde. Ermittler gehen von gezielter Ansprache und einem Locken mit Geschenken aus. WELT-Reporter Daniel Koop berichtet.
Nach der Festnahme zweier Syrer in Nürnberg ermitteln Behörden wegen sexuellen Übergriffen und Drogenhandels an Minderjährigen. Die Polizei prüft ein mögliches System gezielter Ansprachen und Ausnutzung im Bahnhofsviertel.
Das Gewäsch über Reformen, die dann doch nicht kommen, ist kaum noch auszuhalten. Auch diese hohle Rhetorik führt dazu, dass sich so viele Menschen von der sogenannten Mitte abwenden.
Wer kann den Siegeszug von Nigel Farage in Großbritannien noch stoppen? Nicht Labour – sondern die Rache eines Weggefährten, der seine Eitelkeit über den Wunsch der Arbeiterklasse nach Veränderung stellt.
Die Autorin E. Jean Carroll verklagte Donald Trump wegen sexuellen Missbrauchs – und gewann. Nun geht das US-Justizministerium gegen sie vor. WELT-Reporter Michael Wüllenweber berichtet aus Washington.